Freitag, 30. September 2011

Klopf die Pfanne!

Dass ich in Momenten großer Langeweile gerne Beautyblogs lese, ist kein Geheimnis mehr.

Und in einem solchen Moment stieß ich irgendwo auf einen Post zum Thema Hit the pan.
Weil sie schon das zwanzigste Rouge in ihrem Schrank aufstapeln musste, beschloss die bloggende Schönheit, vor einem neuen Kauf erst einmal die vorhandenen Produkte zu leeren und eventuell dann erst neues Zeug zu kaufen. Hit the pan ist dabei ein Schlüsselbegriff und bezeichnet ein Stadium, in dem schon so viel Produkt verbraucht ist, dass der Boden des Döschens sichtbar wird.

Das sieht dann wie folgt aus:

Und weil die Bezeichnung sehr einprägsam ist, will sie einfach nicht mehr aus meinem Bewusstsein weichen.
Was denkt Apfelkern, wenn der Alnatura Brotaufstrich Rote Beete Meerrettich sich leert?  Hit the pan!
Was denkt sich Apfelkern, sobald sie sämtliches Wasser aus der Regentonne zum Gießen verbraucht hat? Hit the pan!
Und falls der Laptopakku leer wird? Hit the pan!

Ich glaube, bezüglich dieser Formulierung bin ich nicht mehr ganz knusper - ich könnte sie einfach ständig verwenden. Leider versteht mich in meinem beautybloggerarmen Umkreis nur keiner, wenn ich beim Anblick meiner leeren Tintenpatrone freudig "Hit the pan!" rufe.

Sagt ruhig, dass es euch mit irgendwelchen Ausdrücken ähnlich ergeht, damit ich mich nicht so völlig von der Pfanne geklopft fühle.

Hit the pan!

Apfelkern

Donnerstag, 29. September 2011

Man hat mich gegoogelt

Es ist wieder soweit, das sonst verschlossene Buch der Zugriffsquellenstatistik zu öffnen und dessen Blüten ans Licht zu lassen.

Erste Feststellung: ich muss mehr über Essen und Drogen schreiben. Denn gefühlt die Hälfte meiner Googlezugriffe hat etwas mit Essen oder Rauschmitteln zu tun:

wodka aus apfelkerne
Ui,ui, ui. Man kann ja bekanntlich aus allem, was Zucker enthält Schnaps machen. Warum also nicht auch aus Apfelkernen?

machen apfelkerne high
Gleich weiter mit der Thematik DIY Rauschmittel mit Apfelkernen. Also wenn man Wodka aus Apfelkernen brennt, dann sollten sie auch ordentlich in der Birne scheppern.

Obwohl - benehme ich mich vielleicht etwas seltsam, weil ich so gerne Apfelkerne knabbere?

geröstete Apfelkerne mit Honig
Klingt super. Kann ich auch welche haben?

Verarsche Nutella
Kaufe Auto, Vermiete Ferienwohnung, hüte Kinder, verarsche Nutella. So sieht es auf dem heutigen Arbeitsmarkt aus.

knoblauchzehe gift
Na ja, um andere zu vergiften braucht man sicher unglaublich große Mengen Knoblauch. Und falls es überhaupt funktionieren sollte, ist es sicherlich auch nicht die unauffälligste Mordmethode. Da bleibe ich doch lieber bei Eisenhut.

kann apfelkerne essen?
Nee, nee - das mit dem Konjugieren von Verben üben wir noch einmal:

ich kann
du kannst
er/sie/es kann
wir können
ihr könnt
sie können

Jetzt bitte die Frage noch einmal stellen!


fette bitch reizwäsche
Ja, die durchschnittliche fette bitch hat es wirklich nicht leicht mit ihrer Reizwäsche. Die wunderschönen H&M BHs sind einfach ungeeignet für größere Körbchengrößen und für eine fette bitch ist es daher besonders schwer. Aber sie möchte ja keines Falls langweilige aber bequeme Großmutterunterwäsche in weiß mit dezenter Spitze sondern pinken Leoprint mit Strass. Kein Wunder, dass sie nach danach googeln muss.

das beste fahrrad der welt
Vor einer Woche hätte ich noch laut Meins! gerufen, doch nun quietschen die Stoßdämpfer vorne leise und lassen sich auch mit Öl nicht besänftigen.

kik dupe
Primark, keine Frage. Die Produkte werden denen von Kik qualitativ gleichwertig sein. Nur das Image von Primark ist deutlich besser.

Edeka Hessen Filialdichte
WTF. Warum landet man denn dann hier? Mein Leben ist doch schließlich von ALDI.

Solveig Heilo dekolltet
Ja, nee, das würde euch so passen. Aber ich sag es euch: die Dame hält ein Banjo oder ähnliches vor all jene Körperstellen, die andere erotisieren könnten. Ich spreche aus Erfahrung.


knorkator es werde nicht mediafire
Als ich diese Zugriffsquelle entdeckte, war mir nicht klar, was der Suchende wollte. Inzwischen weiß ich es: er war auf der Suche nach einer Möglichkeit zum kostenfreien Download des Albums. Aber, um es mit den Worten der Ärzte zu sagen: Tu das nicht!
Kaufe dir lieber die Deluxe Edition für 18.99€  mit dickem Booklet, jeder Menge Extratiteln, die amüsantes Geplaudere über die Songs sind, der DVD zum Abschiedskonzert 2008 in Berlin und einem 5€ Gutschein für die nächste Bestellung bei fantotal. Habe ich schon erwähnt, dass auch das Album selbst mit dabei ist?


was haben die zellen von apfelkern & fliegenpilz & hauskatze gemeinsam
Argh, das ist kompliziert. Immerhin ist hier das Reich der Pflanzen, Tiere und Pilze vertreten. Den Zellen ist aber trotzdem gemeinsam, dass sie eine Zellmembran, Zellplasma und einen Zellkern haben. Für den Apfelkern und den Pilz käme noch eine Zellwand dazu sowie die Plastiden. Miez-Miez hat natürlich noch Mitochondrien, Ribosomen, den GOLGI-Apparat, das Endoplasmatische Reticulum und den ganzen restlichen Standardspaß tierischer Zellen.


apelkerne essen hasen
Wer googlet denn die Schlagzeilen der Bildzeitung?

fisch von ariel heißt?!
Nicht so ungeduldig bitte. Allerdings helfe ich ja wo ich kann und meine mich zu erinnern, dass er Fabi hieß. Sebastian war die plappernde Krabbe ...verflixt, ich bin mir auch nicht sicher, wie der Fisch hieß. 'Tschuldigung.

Abschließend ein Schmankerl (man muss dem laufenden Oktoberfest ja auch mehr Tribut als nur eine LE zollen) aus meinem Publikumskreis. Ich präsentiere einen Aufruf mit Seltenheitswert:

Ich würde es spontan als blaue Mauritius unter den Publikumsländern nennen. Oder liest euren Blog jemand aus Brunei Darussalam?

Kernige Grüße,

Apfelkern

Dienstag, 27. September 2011

Es ist zum Haareraufen!

Eigentlich wollte ich mich heute wieder einmal den Mysterien der lateinischen Sprache widmen, doch zwischen Plan und Umsetzung schob sich die Realität.
Ich muss einfach meinen Ärger herauslassen, denn momentan ist mir zum Haareraufen.

Jawoll, so sieht es aus, wenn man sich die Haare rauft
Während ich heute meine Englischklausur rund um das Thema Umweltschutz aka save the planet schrieb, sah ich mich in einer Grübelphase im Raum um. Und was musste ich sehen?! Alufolie auf fast jedem Tisch! Darin eingewicklelt ganz typische helle Weizenbrötchen mit dicken Wurstscheiben oder auch Milchschnitten, die ja eigentlich schon in Plastik verpackt sind.

Und genau das ärgert mich so - ach was, es kotzt mich an! Zuerst bespricht man die 50 Haushaltstipps und falls man es denn noch nicht hatte, weil man bisher ignorant genug durchs Leben gelaufen ist, um nicht zu wissen, dass man Müll nicht in den Wald stellen, Essen nicht wegwerfen, weniger Fleisch essen oder regionale und saisonale Produkte statt (Klassiker) Erdbeeren im Dezember konsumieren soll, lernt man grundlegendes Umweltbewusstsein. Aber als hätte man nicht wochenlang über das Thema gesprochen, benimmt man sich weiter wie ein Umweltschwein.

Sobald aber in der Klausur die Thematik gefragt ist, kenn man sich natürlich bestens aus. Diese Scheinheiligkeit ist wirklich unerträglich! Ich verstehe nicht, wie man sein Fehlverhalten unbeeindruckt fortsetzen kann, obwohl man spätestens jetzt von seinen Konsequenzen weiß.

Sind die Menschen so egoistisch, rücksichtslos, kurzsichtig und beschränkt?! Diese Ignoranz macht mich wirklich sprachlos.
Als ich nach der Klausur einen Umwelteber angestänkert habe, dass er nun wissen sollte, dass er sein Essen in Brotboxen oder zumindest Papier einpacken sollte. Anbei fügte ich die Information, dass Aluminium im Verdacht steht, zu Hodenkrebs, Brustkrebs sowie Unfruchtbarkeit zu führen, weil sich Partikel lösen und so mit dem Essen aufgenommen werden.
Antwort: Ach, ich will eh keine Kinder. Und packt ein weiteres Alufolienpäckchen mit Essen aus.

Waaaah! So viel Ignoranz tut weh und bringt mir den Ruf des militanten Umweltschützers ein, weil ich zumindest einige auf ihr Verhalten anspreche. Dabei versuche ich gar nicht einmal, allen ihr Fehlverhalten bewusst zu machen, da man ja sowieso nicht alle retten kann.

Und um dieses Erlebnis zu verarbeiten, werde ich mir jetzt das neue Knorkator Album anhören, das übrigens eine Papphülle statt einer Plastikverpackung (super gemacht, Jungs!) hat .
Hoffentlich sind ganz viele Kurz-und-klein, Alles-ist-Scheiße und Es-kotzt-mich-an-Songs darauf.
Die Titel Du bist schuld und Arschgesicht klingen in der Hinsicht ja sehr vielversprechend.

Verärgert,

Apfelkern

Montag, 26. September 2011

Urbanes Lebensgefühl vertont

Konna steckt die Schwierigkeitsstufe in dieser 13. Runde des musikalischen Projekts 52 mit dem Thema "Stadt" wieder etwas höher.

Ja, was bedeutet eigentlich die große Stadt für mich als Brandenburgerin? Peinlich aber wahr - meine Erstassoziation ist der Geographieunterricht und die endlosen Definitionen zu diesem Thema. Beispiel gefällig?
Eine Stadt ist ein kompakter Siedlungskörper mit hoher Wohn- und Arbeitsplatzdichte, die einen breiten Berufsfächer besonders in nichtagrarischen Sektoren insbesondere dem tertiären und quartären Sektor bietet. Durch Wanderungsgewinn wächst die Bevölkerung, welche man in verschiedene Bevölkerungsgruppen unterteilen kann. Die Tagbevölkerung ist stets höher als die Nachtbevölkerung.... und wenn sie nicht gestorben sind, definieren sie noch heute.

Wie gesagt - peinlich aber wahr.

Msuikalisch kommt mir zuerst Peter Fox in den Sinn. Das Album heißt schon Stadtaffe und bezieht sich genau auf das, was für mich, die in einem Dorf mit 20 000 Einwohnern lebt, die Stadt ist: Berlin.

Schwarz zu Blau würde perfekt passen - doch genau das denkt sich wahrscheinlich jeder Dritte bei diesem Thema auch, weshalb ich meine Suche fortsetzte. Inzwischen war klar, dass ich ein Lied über Berlin suchte und so fand ich Hildegard Knef. Berlin dein Gesicht hat Sommersprossen - was für ein schöner Ausspruch!
Ähnlich schön ist auch das Lied, aber es musste einem anderen Platz machen.

Das Stück ist schon ein wenig in die Jahre gekommen, doch an Wahrheit hat es nicht verloren. Erstaunlich, wie sich eine Stadt mit den Jahren verändern und doch gleich bleiben kann.

Marlene Dietrich -  Das ist Berlin


Na gut, nur weil Marlene Dietrich sich vorgedrängelt hat, bedeutet es ja nicht, dass die gute Hilde gar nicht mehr zum Zug kommen kann.


Ich hoffe, ich werde jetzt nicht in Grund und Boden geschimpft, weil ich unfähig war, mich zwischen den beiden Liedern zu entscheiden. Immerhin ist jedes auf seine Weise bezaubernd und weckt ein Gefühl des Lokalpatriotismus in mir.

Apfelkern

Sonntag, 25. September 2011

Reif für ein Abenteuer

In unserem Leben ist fast alles geplant und abgesichert. Nur von einer sicheren Station zur nächsten, von Schulzeit zum Studium zur Berufstätigkeit, ist ein schmaler Abgrund. Aber sonst gibt es im Durchschnittsleben fast keine Abenteuer mehr. Man wagt sich einfach nicht aus der Sicherheit des Vertrauten heraus, um sich in die Ungewissheit zu begeben.

Das fiel mir auf, als ich heute kurz nach zehn Uhr abends über einen unbeleuchteten Wiesenweg mit dem Rad fuhr. Allein in der Kälte und nur mit dem Licht der einsamen Frontlampe, denn ausgerechnet zur Herbstzeit hatte sich das Rücklicht verabschiedet (Schweinerei! Komplott!) fuhr ich den Weg entlang und gruselte mich ein wenig. Oft genug bekommt man von den besorgten Verwandten den Hinweis, als junges Mädchen sich nicht im Dunkeln allein herumzutreiben.
Obwohl ich diese Warnungen immer schon für übertrieben gehalten habe, befiel mich Dank meiner lebhaften Phantasie doch eine Gänsehaut. Es könnte ja hinter jeder Ecke ein tollwütiger riesiger Bernhardiner namens Cujo  oder noch schlimmeres lauern.

Doch dann begann ich, den leichten Schauder als angenehm zu empfinden - endlich mal ein Abenteuer! Ich fühlte mich aufgeregt und lebendig. Die Nebelschwaden über dem Boden wurden von meiner Fahrradlampe angeleuchtet und es war einfach wunderbar, mitten durch sie hindurch zu fahren. Ganz fasziniert vom dichten Bodennebel hätte ich fast nicht den Igel bemerkt, der sich todessehnsüchtig vor mein Rad stürzte.
Also, wenn du weglaufen willst, Freundchen, dann besser in die andere Richtung.

Knapp konnte ich ausweichen und anschließend pochte mein Herz erswchrocken und schnell. Und ich dachte voller Freude, wie erlebnisreich es war, sich einfach abseits der befahrenen Wege zu bewegen. Wer aus dem Alltag ausbricht, erlebt regelmäßig Neues und hat nicht das Gefühl, die Zeit würde an ihm vorbeirauschen.

Und daher bin ich nun auch entschlossen, täglich zu versuchen, etwas zu machen, was ich mich eigentlich nicht trauen würde oder einfach einmal Routineaufgaben auf andere Weise zu erledigen.  Ich bin gespannt, ob es nicht nur eine momentane Stimmung ist, sondern ich es auch wirklich umsetzen kann.
Langfristig gesehen gefällt mir aus der Perspektive die Idee, mit guten Freunden nach dem Abitur eine Reise mit dem Fahrrad auf dem Radwanderweg nach Usedom zu machen immer besser. Immerhin klingt es nach einem echten Abenteuer mit Taschenmesser, Buschklo und Schürfwunden. Toll.

Euphorisch und auf ein Abentuer (psychisch) vorbereitet,

Apfelkern

Freitag, 23. September 2011

Patschefinger goes Datschefinger

Man unterhält sich angeregt mit jemandem, lacht und fühlt sich eventuell sogar verstanden, bis plötzlich die besten Falls warme und schwitzige Hand des Gegenübers auf dem eigenen Knie landet.

In diesem Fall reagiere ich sehr befremdet, denn mir ist es bei den meisten Menschen unangenehm, wenn sie meine imaginäre Schutzsphäre durchdringen. Ich möchte nicht, dass sich jemand, dem ich nicht wirklich nahe stehe, ungefragt an meine Schulter lehnt oder in mein Gesicht greift. Wahrscheinlich ist das eine Überreaktion, doch es ist mir unangenehm. Mir selbst würde es auch nie in den Sinn kommen, mit einem Menschen, den ich nur oberflächlich kenne, direkt Körperkontakt aufzunehmen.
In dieser Gesellschaft sind wir zum Mindestabstand erzogen. Jemand leidet? Wir halten Abstand. Jemand freut sich? Wir halten Abstand, auch wenn wir die Freude vielleicht gern teilen würden.  Wir glauben jemanden zu erkennen? Sicherheitshalber bleiben wir auf Distanz, um uns nicht zu blamieren.

Obwohl mir dieser künstliche Abstand zu anderen, die letztendlich auch die gleichen Bedürfnisse, Emotionen und Träume haben wie wir, falsch vorkommt, halte ich ihn ein. Ich wage nicht den ersten Schritt zu machen - einerseits aus Schüchternheit und andererseits, weil ich mich selbst dadurch bedroht fühlen würde.
Bei einigen Menschen versuchen wir diese anerzogene Barriere zu durchbrechen und geben Begüßungsküsschen. Allerdings erscheint mir diese Reviermarkierungsmethode eher als lächerlich und so bevorzuge ich Umarmungen, die ich aber auch nur an die wenigsten vergebe.

Zurück zu unerwarteten und unangenehmen Berührungen. Die Frage für mich in solchen Situationen ist, wie ich damit umgehen soll. Zuerst sage ich dem Gegenüber, dass ich diese Berührung als unangenehm empfand. Sonst kann derjenige ja nicht wissen, dass ich zukünftig nicht in jedem Gespräch bedatscht werden möchte. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass der Gesprächspartner lernfähig ist und das Anschmiegen zukünftig unterlässt.
Übrigens gehöre ich nicht zu jenen Menschen, die sich noch demonstrativ zehn Minuten lang immer wieder über die berührte Stelle reiben. Das empfinde ich wieder als unnötig bis lächerlich, obwohl meine Reaktion auf ungewollte Berührungen anderen wahrscheinlich genau so erscheint.

Mein Fazit ist, dass ich immer offen bin, Gedanken, Gefühle und Sorgen zu teilen, körperlich aber vorerst auf Distanz bleiben möchte. Außerdem habe ich mir vorgenommen, zukünftig mehr auf die Mimik und Gestik meines Gesprächspartners zu achten, um ihn nicht selbst in eine ähnlich unangenehme Situation zu bringen, sei es durch Taten oder Worte.

Bin ich nun völlig verklemmt?
Seid ihr in dieser Beziehung eher extrovertiert oder zurückhaltend?

(ja - *insert Umfrage here*, doch man kann die Leser ja nicht täglich damit beglücken)

Apfelkern

Donnerstag, 22. September 2011

Somno me do

Was kostet nichts, ist unglaublich angenehm und überall verfügbar und trotzdem oft Mangelware?

Es ist der Schlaf und genau dieser ist in dieser Woche mein Highlight des Tages. Ständig muss man sich konzentrieren, lernen, Leistungskontrollen folgen auf Stunden voller Theorie und sobald man wieder zu Hause ist kann man nicht etwa still und leise zuzsammenbrechen, sondern muss auch noch Hausaufgaben erledigen. Zeit zum Lesen oder Fernsehen gibt es nicht - die Ernährung und das Waschen verbrauchen ja schon so viel davon.
Genau das ist die Schulzeit, in die sich später alle zurücksehnen. Mich Dank des selektiven Gedächtnisses eingeschlossen.

In diesen Zeiten des chronischen Schlafmangels wurde mir erst bewusst, wie besonders Schlaf ist. Es ist ein völliges Abschalten von all dem Stress. Man legt sich in das weiche Bett, bettet den Kopf auf das (Dinkelkörner-) Kissen und gibt sich einfach dem Schlaf hin. Diese Formulierung finde ich übrigens unglaublich treffend und damit bin ich nicht allein, denn schon die Römer nannten das Hinlegen zum Zweck des Schlafens somno se dare - sich dem Schlaf hingeben.
Man lässt das Bewusstsein für ein paar Stunden los und vertraut sich dem Schlaf an.

Manchmal können wir aber in diesem Leben, in dem wir wir fast alles kontrollieren können nicht loslassen.


Man liegt im Bett, man liegt bequem. Eigentlich ist man völlig erschöpft, doch man kann einfach nicht einschlafen. Je mehr man sich auf das Einschlafen fokussiert, umso weniger funktioniert es.
Dann beginnen die Gedanken ruhelos umher zuschweifen und so wird das dann sowieso nichts mit dem Schlaf.
Das passiert mir nur unglaublich selten, da ich ja wie erwähnt an mindestens fünf Tagen in der Woche völlig erschöpft viel zu spät ins Bett falle, um noch sechs Stunden Schlaf zu erwischen. Aber nach aufregenden Ereignissen wie einem Placebo Konzert oder einem stundenlangen Gespräch mit der ewigen Grundschulliebe, bei dem man sich gegenseitig noch immer Herzrasen beschert liege ich auch scheinbar endlos da und gebe mich meinen Gedanken statt dem Schlaf hin. In solchen Momenten kann man sich nicht zum Einschlafen zwingen. Irgendwann passiert es dann einfachch doch noch, aber zuvor ist man überzeugt, bis zum Morgen keinen Schlaf mehr finden werden zu können.

Würde es nicht so unglaublich öde klingen, würde ich Schlaf doch glatt als mein Hobby bezeichnen. Es klingt blöd in jeder Bewerbung und ist doch die Wahrheit. Oder schlaft ihr nicht auch täglich?

Und nun nutze ich das Thema, um eine kleine Umfrage einzufügen. Ich mag diese kleinen Spielereien sehr und möchte sie auch meinen Lesern einmal gönnen.





Wie stehst du zum Schlaf?
Noch alles klar im Kasten? Wer denkt denkt denn über so einen Stuss nach?
I <3 Schlaf oder für Facebook-Opfer: I like!
Ja, bitte und zwar am besten sofort und in rauen Mengen!
Eine Macke der Natur, die in der Version 2.0 hoffentlich entfernt wird
Auswertung


Na dann schlaft gut,

Apfelkern

Dienstag, 20. September 2011

Seit ich dich kenne mag ich es gerne, wenn der Winter kommt

Würde man mich fragen, welches Lied ich mit dem Thema Romantik verbinde, würde ich sofort an die Gruppe Element Of Crime denken. Denn die vier Herren aus Berlin machen wunderschöne ruhige Musik mit intelligenten und witzigen Texten, die von schönen Melodien und gelegentlich Trompeten begleitet werden. Davon abgesehen sind sie mit großteils mit einer Melancholie getränkt, die mit dem richtigen Text zu der Art erstklassigem Herzschmerzlied werden, die man gerne und mit einem warmen Gefühl in der Brust hört.

Das Lied, das ich ausgesucht habe lässt mich immer an den Winter denken. Denn in diese Zeit steht für mich für Geselligkeit und Gemütlichkeit. Das schließt die Kaminromantik mit ein und lässt daher weder Liebe noch Liebeskummer außen vor.
Und ich muss an an eine spezielle Person denken. Aber das muss bei solchen Liedern ja auch so sein.

Ich präsentiere: Element Of Crime mit Wenn der Winter kommt




Ich mag es tatsächlich, wenn es früher dunkel wird, da ich sowieso ein Nachtschwärmer bin. Romantisch ist es auch - man stapft durch den Schnee, eingekuschelt in die dicke Jacke und denkt mit hochroten Wangen voller Sehnsucht an jemanden, während einem der Schnee die Nasenspitze frieren lässt.

Jetzt würde ich eigentlich gern ein wenig Schnee vor meinem Fenster rieseln sehen.

Apfelkern

Sonntag, 18. September 2011

Meine MAC Produkte

Mit Stolz schreibt die Bloggerin über die Produkte, die mit dem Schriftzug MAC bedruckt sind und von ihr gehortet werden.
Klassische Aussage: Meinen Lippie MAC Cindy liiiiebe ich über alles! Ich bin so froh, dass ich ihn noch ergattert habe. Hab schon voll Angst, dass er leer wird, weil ich hab kein Back Up.

Und in den Kommentaren gibt es anschließend immer reichlich Anerkennung dafür, dass man einen Haufen Geld für 8g in Form gepresste Maisstärke mit Farbpigmenten ausgegeben hat. Das möchte ich natürlich auch.

Zuerst möchte ich euch mein ältestes MAC Produkt aus einer Uralt-LE (sprich: Längeneinheit) vorstellen. Zwölf Jährchen hat es schon auf dem Buckel, aber überlagert ist es noch nicht. Lediglich ein paar Macken sind im Laufe der Zeit entstanden.

Hier einmal die geschlossene Palette:


Mir gefällt besonders die hochwertige Verarbeitung und das niedliche Äpfelchen.
Sicher wollt ihr auch sehen, was in der Palette drin ist.


Nun ja, es handelt sich um die klassischen MAC Lidschattenfarben Club, Satin Taupe, Phloof! sowie Woodwinked. Damals war die Auswahl einfach noch beschränkter.

 Daher aber ich etwas später zwei blaue Schätzchen von MAC gekauft und trage sie regelmäßig.

Und wieder kann ich nur von der hochwertigen Verarbeitung schwärmen und den Preis dieses High End Produktes daher verkraften.


MAC bietet natürlich nicht nur Dekoratives, sondern auch Pflegeprodukte und in diese Kategorie fällt folgendes Schätzchen:



 In diesem Fall bin nicht ich zum MAC Counter meines Vertrauens gestiefelt, sondern mein Vater. Ich weiß, dass ihr nun erstaunt seid. Aber ich hätte es ihm auch nie zugetraut. Es war wieder der gute Ruf der Marke. Und es ist tatsächlich so wischfest, wie der Name Pro Longwear verspricht.

Zuletzt kommt meine neueste MAC Palette. Die alte erbrachte einfach nicht mehr die gewünschte Leistung und wird daher ab sofort von meinem neuen kleinen Liebling unterstützt:


Sie ist so wunderbar. ♥
Ich verwende sie fast täglich, doch noch bin ich etwas zögerlich, da ich sie keines Falls beschädigen möchte.

Noch einmal von hinten. Ich könnte die Palette den ganzen Tag anstarren.

 Und weil man natürlich die Fingerabdrücke auf der schwarzen Oberfläche sieht, poliere ich das gute Stück regelmäßig.

Hoffentlich gefallen euch meine MAC Produkte. Sie stammen bis auf die Uralt-Palette alle aus dem Standardsortiment und sollten noch erhältlich sein.

Schon komisch, dass man uns alles, worauf MAC steht, so teuer verkaufen kann. Da wittere ich doch eine Verschwörung.

Welche MAC Produkte habt ihr?
Seid ihr zufrieden damit?



XOXO (was auch immer das heißt, aber das schreiben ja alle, die hip sind)

Apfelkern

Freitag, 16. September 2011

Sind denn hier alle schief gewickelt?

Auf meinem Nachttisch liegt keine Vogue. Auch die Freundin, Petra, Brigritte und wie die Damen sonst noch heißen finden keine Unterkunft bei mir.
In Wartezimmern, Flugzeugen oder wo auch immer man sie kostenlos lesen kann, greife ich aber gern zu ihnen, um mich über aktuelle Trends zu informieren. Allerdings nicht, um mich dann entsprechend der saisonalen Mode zu kleiden, sondern um mich über auffällig wenig attraktive Trends aufzuregen. Und in dieser Kategorie bin ich wieder fündig geworden.

Es geht um die asymmetrischen Haarschnitte. Die Prominenz hat es vorgemacht und sich mit schiefem Schnitt aus dem Haus gewagt. Und weil es bei Rihanna und Victoria Beckham soooooo toll aussah, möchte Otto Normalverbraucher das nun auch.Und genau deshalb muss ich mir nun fast täglich Frauen mit dieser Kombination von Haar und Ohrschmuck ansehen:

Zuerst: Ich musste es leider leicht blaustichig stellen, denn sonst wäre das Rouge verschwunden. Das konnte ich natürlich nicht zulassen - ich finde Rouge nämlich echt knorke. Seit ich die Instant-Wangenröte benutze, werde ich nicht mehr täglich wegen meiner Gesichtsfarbe -0001 Kalkwand gefragt, ob ich krank bin.
Auf lange Sicht knabbert es auch sehr an der Selbstsicherheit sich routiniert mit "Nein, ich bin so ! " verteidigen zu müssen.

Zurück zum Thema.
Nein, harmonisch wirkt es nicht und da hilft es auch nicht, wenn man die asymmetrischen Ohrringe komplementär zur Frisur anbringt. Es wirkt einfach immer als wäre dem Friseur die Schere ausgerutscht und er hätte die Haarpracht nicht mehr einheitlich geschnippelt bekommen, ohne daraus eine Kurzhaarfrisur zu machen. Und da die meisten nur den Mut aufbringen, sich auf der halben Kopffläche vom langen Haar zu verabschieden, bleibt es asymmetrisch. Entweder oder solange ihr nicht wollt, dass es wie gewollt und nicht getraut aussieht.

Dieses Anti-Paar Ohrringe (man nennt so etwas heutzutage auch  Patchwork), das natürlich schrecklich individuell ist, lässt mich immer traurig an meine Single Ohrringe denken, deren Partner verloren gegangen sind. Natürlich ist das eine Möglichkeit, sie wieder aus der Schublade zu holen - es sieht nur leider völlig, nun  ja, schief aus.
Sich daran erinnernd, dass symmetrische Gesichter als am schönsten empfunden werden, weiß ich nun nicht, ob diese Trends wirklich optimal für die Frau sind.
Ausnahmen wären natürlich Gesichter, die von Natur aus schief sind. Da kann man ja ganz wunderbar den Schwerpunkt mit einem Schlag Asymmetrie verlagern. Und es so noch schiefer wirken lassen.

Gegen Off-Shoulder Shirts wird hier übrigens nicht gestänkert, denn die gefallen mir sehr. Obwohl sie asymmetrisch sind. Vielleicht sollte ich meine Meinung darüber noch einmal revidieren.
Aber irgendwie sind sie so verspielt-lässig und doch reizend, dass mir kein Kontrapunkt einfällt. Oh doch - man friert an der freigelegten Schulter sicher ganz hervorragend.,

Letzter Lästerpunkt wären die extralangen Ketten mit den wilden Anhängern. Ist ja toll, dass man alles an einer Kette befestigen kann. Aber muss es denn nun wirklich ein Stuhl sein?
Doch wenn es pseudo-hippie-spacig-einzigartig wirken soll, dann kann in der Massenproduktion gern auch mal das Möbel an die Kette gelegt werden.
Also denkt daran: wenn ihr hip sein wollte, hängt euch eine Gießkanne oder gern auch eine Torte um. Tropfen und kleckern geht ihr aber bitte woanders.

Apfelkern

Mittwoch, 14. September 2011

Maschentaschen

Es ist immer wieder das gleiche zu Geburtstagen von Freunden - man hat selten eine Idee, was man verschenken möchte. Zu viel darf es nicht sein und zu wenig auch nicht. Am besten etwas persönliches. Und konkrete Wünsche geben ja auch nur noch die wenigsten ab, denn Mensch möchte überrascht werden.
Äääähhhmm. Keine Idee hatte ich auch zum aktuellen Geburtstagsfest. Bis auf ein paar Haarspangen
hatte ich noch nichts.

Und da ich gerne während des Fernsehens oder eher Videoansehens am PC gern etwas "nützliches" mache, begann ich einfach ein wenig zu stricken. Schließlich war mir klar, dass aus dem entstandenem Stück dunkelblauen Stoffes eine Tasche werden musste.
Von Oma habe ich mir ein wenig Stoff besorgt. Geplant war eigentlich ein nichtssagend geblümter Stoff in einer dezenten Farbe und geworden ist es oranger, glänzender Tischdeckenstoff mit eingewebtem Rosenmuster.

Diesen habe ich an den blauen genäht, die nun doppelte Stofflage gefaltet und in dieser Position befestigt. Anschließend habe ich noch Träger mit gefühlt zehn Metern Sternzwirn sehr fest angenäht, in der Hoffnung, dass sie nicht reißen werden. Aber da die Tasche relativ klein ist, müsste die Beschenkte schon Feldsteine transportieren, um mit möglichst großem Gewicht in kleinem Volumen die Tasche von ihren Trägern zu trennen.
Obwohl, ich traue ihr das zu...

Abschließend fügte ich noch eine Schlaufe und einen Knopf hinzu, damit das Täschlein auch verschlossen werden kann. Nun seid ihr neugierig und wollt es sehen? Okay. Aber bitte sehr keine Beschwerden über die Bilder, denn die wurden zwei Minuten bevor ich eilig das Haus verließ, um zu Bahn zu hetzen aufgenommen. Nein, ich habe kein Problem mit meiner Zeitplanung. Maximal ein kleines.



  


 


Ich hoffe, dass sie viel Freude damit hat und ihr scheint das Präsent tatsächlich zu gefallen. Es ist schön, individuelle Geschenke zu machen und es ist noch schöner, wenn sie auch gewürdigt werden. So freute es mich sehr, dass sie sich die von mir dazu geschenkten Haarspangen gleich ansteckte. Allerdings sah es mit allen gleichzeitig doch ein wenig nach Pfingstochse aus.

Muss ich mir jetzt Sorgen machen, weil sie sich die Tasche nicht sofort begeistert über den Kopf gestülpt hat oder hatte sie nur Angst, die Haarpracht (soll heißen die Spangen) zu ruinieren?

Apfelkern

Dienstag, 13. September 2011

Willkommen im Pilzwunderland aka unserem Garten

Als ich das Gartentor öffnete, sah ich sie sofort: die Gang.

Oh ja, dieses miese-fiese-lästige Laub stammt von der allesverstopfenden Birke


Sie drückte sich bedrohlich und in der Überzahl entlang der Hecke, doch ich ging furchtlos auf sie zu. Eins, zwei, drei, vier, fünf (nein, ich kann zählen, doch die Pfeife  Nummer Fünf steht zu weit links von den anderen, um aufs Bild zu passen) Birkenpilze in unserem Garten?! Verrückt.
Moment, Nummer Eins ist doch gar kein Birkenpilz sondern so ein milchig tropfender. Heißen die Reizker? Wie auch immer - den esse ich nicht.
Zu den Birkenpilzen fällt mir aber nur eines ein: heutzutage müssen wir für frische Pilze nicht einmal mehr bis zu Aldi gehen, ein paar Schritte in den Garten scheinen zu reichen.

Übrigens konnte sich Nummer Fünf doch nicht erfolgreich verstecken:


Und sie sehen alle so schön aus, wie im Katalog Pilzführer. Und dann sind es nicht einmal eklig tropfende und doch essbare Tintenschopflinge, zähe Täublinge oder nur zerkocht genießbarer Hallimasch sondern Birkenpilze. Arrrh, die werden getrocknet und in das nächste Risotto geworfen!

Die Pilze wurden mir zu Testzwecken kostenlos von der Natur zur Verfügung gestellt. Dafür noch einmal meinen Dank. Ich kann sie wirklich weiterempfehlen, allerdings sollte man sie nicht zu groß werden lassen. Daher habe ich sicherheitshalber die drei größten auch gleich geerntet.

Ein Close-Up

Noch closer-up - jetzt bekommt er langsam Angst

Der einzige Nachteil ist, dass man sich auch außerhalb der Pilzsaison die Regenrinne mit den verflixten Birkenpollen, Birkenblättern, Birkenreisern, Birkenfliegern und was die Schmutzfinken sonst noch so abwerfen herumplagen muss. Aber es bleibt nichts anderes übrig, als das zu ertragen, denn die gigantischen Dreckspatzen gehören den senilen Nachbarn. Dafür ernten wir ihre direkt hinter der Hecke wachsenden Birkenpilze, von deren Existenz sie niemals erfahren werden, gleich mit.
Man hilft doch, wo man kann.

Apfelkern

Montag, 12. September 2011

Werbung!

Keine Sorge, ab sofort bin ich nicht Partner irgendeines Onlineshops und drehe meinen Lesern Ramsch an. Ich spreche einfach nur vom Thema 11 des Projekts 52.

Die Entscheidung fiel sehr schnell.
Es war einmal eine Zeit, in der mich eine spezielle Werbung mit ihren klaren Farben und ihrem Lied immer wieder in gute Laune versetzte. Es war ein hartnäckiger Ohrwurm, der noch dadurch verstärkt wurde, dass der Titel auch im Radio ständig gespielt wurde. Ich füge euch das Video ein. Ansehen auf eigene Gefahr - ihr wisst ja, dass euch der Ohrwurm drohen könnte.



Und falls ihr nun mehr wollt, kommt hier das Video zum Song in ganzer Länge.

Man beachte, dass das Video nicht nachträglich zusammengepuzzelt wurde, sondern in einem Durchgang aufgenommen wurde.


Obwohl mir die Werbung so gut gefallen hat, brachte sie mich nie dazu, einen iPod zu kaufen. Ich hätte mich eher für das Album von Feist entschieden.
Grundsätzlich gefällt es mir der klare Stil der Apple Werbungen aber und es ist auch auf eine bestimmte Weise besonders, dass die Musik so sehr im Vordergrund steht.

So und da ist er wieder, mein Ohrwurm.
Oh, ohoh, you're changing your heart
Oh, ohoh you know who you are....

Apfelkern

Sonntag, 11. September 2011

Spontanpoesie

Man nehme ein schummriges Zimmer, das nur vom Licht des Computers beleuchtet wird, ein Gewitter, die Vorfreude auf eine Folge der Serie True Blood und die momentan herrschende allgemeine Gefühlsverwirrtheit und öffne ein leeres Textdokument. Im Hintergrund lässt man dieses Lied in einer Endlosschleife laufen.


Dann entstehen Werke, wie folgendes.

Gewitterleuchten

Energiegeladene Luft steht zwischen uns
Es ist warm
Dichte Wolken bedecken den violetten Himmel
Wir spüren die Spannung

Erlösend kommt der Regen
Erst zaghaft tastend, zart antippend
Und wird dann voller Selbstvertrauen zur Flut
Mitreißende Wogen treffen warme Haut
Trommelwirbel erklingt
Die Spannung wird sichtbar als Blitz
Und schmiedet unsere Seelen zusammen

Immer wieder zuckt atemlos Helligkeit
Durch die vertraute Dunkelheit
Wir sind getränkt mit himmlischem Wasser
Und lassen uns in ihm treiben
Bis die Flut erschöpft abschwillt

Zitternd atmen wir die reine Luft zwischen uns
Und sagen uns wortlos,
Dass wir den nächsten Regenguss herbeisehnen.


Nein, mein Geisteszustand ist nicht schlimmer als sonst, mir war einfach nur nach einem Gedicht. Und nun bin ich mal gespannt, wie und ob andere darauf reagieren.

Apfelkern

Freitag, 9. September 2011

Nachhilfe nötig

Wenn ich nachmittags nach Hause komme ist es eine der ersten Handlungen, die Zeitung zu lesen. Während ich mich gestern über Gott und die Welt informierte fiel mir etwas auf: die Bildbearbeitung beherrscht das Zeitungsteam noch nicht. Warum ich solche Gedanken habe? Überzeugt euch selbst.


Donnerstag ist Alditag und so sah ich die dazugehörige Werbung an. Bis ich die links abgebildete Dame sah.

Bei aller Liebe zu Aldi - diese Sparmaßnahme kann ich nicht gutheißen.
Wenn ihr Teleskopbesen und Teleskoprechen darstellen wollt, müsst ihr euch schon zwei einzelne Bilder gönnen, damit es überzeugend wird oder euch für ein Bild entscheiden. Denn die Kombination mutet reichlich seltsam an. Aber für einen Horrorfilm wäre die bauchfreie Dame mit den 2 1/2 Armen, dem Besen und dem Rechen ein hervorragendes Motiv.



Der nächste Schock wartete auf der Klatsch und Tratsch Seite. Nichts böses ahnend erblickte ich ein Bild der Sängerin Céline Dion - und war erschüttert.

Heiliger Strohsack ist die klapprig! Ich sehe die Schlagzeilen schon vor mir: BILD exclusiv: Céline Dion MAGERSÜCHTIG! Eine Diva aus Haut und Knochen.
Als ich schon die Brote für mein Carepaket an sie schmieren wollte fiel mir auf, dass sie doch nicht (so sehr wie gedacht) mit abgemagerten Gliedmaßen zu kämpfen hat. Denn es war wieder nur ein Bildbearbeiter gewesen, der ihr klammheimlich das zweite Bein weggeschnippelt hat.

Und was lernen wir daraus? Passionierte Bildbearbeiter könnten den Lesern der ALDI Werbung und der Berliner Zeitung einige Schreckensmomente ersparen, doch mit ihnen hätte ich nie so lustige Momente mit den fehlerhaften Abbildungen gehabt. Also macht ruhig weiter so.

Apfelkern

Mittwoch, 7. September 2011

Quid est... iterativ?

Das Wort begegnete mir in einer Anleitung zu einem Experiment. Man solle doch bitte schön bei der Problemlösung iterativ vorgehen. Mein Problem war in dem Moment nicht die wissenschaftliche Fragestellung sondern das Wort iterativ.

Also überlegte ich, was es wohl heißen könnte. Gehen sie logisch vor? Gehen sie ..gehend vor? Denn es klingt ja ein wenig wie ire, das lateinische Verb für gehen.
Ich ging (eo) erst einmal zum Bücherregal und griff zum Fremdwörterbuch.

Iterativ, siehe Iteration. Also suchte ich ein wenig weiter oben und fand ich das Substantiv Iteration.

Interation, die  a)wiederholtes Anwenden des selben Verfahrens zur Lösungsannäherung
                        b) zwangsweises Wiederholen von Wörtern oder Handlungen
                        c) Wortverdopplung zur Unterstreichung der Aussage 


Grundbedeutung ist ganz klar die Wiederholung. Und genau das sagte dann auch das Lateinwörterbuch.

Iteratio   = Wiederholung
itero = ich wiederhole, sage noch einmal

Na dann wäre das ja geklärt. Wieder ein Wort weniger, das uns stutzig machen wird.



Apfelkern Nucleus mali

Ach ja... auf das Experiment hatte ich dann nur noch wenig Lust, nachdem ich über das Wörtchen iterativ nachgedacht und anschließend im Wörterbuch ziellos umhergeblättert habe. Und was klickt man an, wenn man Zeit vertrödelt? Genau - You Toube.
Nachdem ich einen kleinen Artikel in der Zeitung darüber gelesen hatte, suchte ich zielstrebig nach folgendem Video:


Also ich find's gut. Denn das ist eine lustige und ansprechende Art, auf Missstände aufmerksam zu machen. Schreiben werde ich aber dem lieben George trotzdem nicht, da ich 1. keinen Kaffee und damit auch keinen Nescafé trinke und ich 2. nicht wirklich glaube, dass George Clooney allein den Konzern zu fairem Handel bewegen kann.
Doch das Video wird dem Konzern vielleicht ein wenig Kritik einbringen und so zum Nachdenken bewegen.

Montag, 5. September 2011

So Fuck U Anyway

Nein, das ist nicht persönlich gemeint sondern Bestandteil des Projekt 52. Denn das aktuelle Thema lautet Wut.

Ich bin nicht der Typ Mensch, der andere sofort cholerisch anschreit, wenn er wütend ist. Stattdessen sehe ich oft über solche Dinge hinweg, denn nicht alles, was mich ärgert, ist auch Absicht. Falls doch verwünsche ich den anderen in aller Stille und erst wenn die Dreistigkeit grenzenlos ist, lasse ich die Wut heraus und schreie zurück.

Und anschließend höre ich ganz passend betitelt Fuck U von Placebo. Ja, ich kenne einzelne, die eine persönliche Abneigung gegen Placebo haben, doch Text und Melodie sind einfach nur genial. Und fassen Wut auf den Punkt in Worte.



There's a look on your face I would like to knock out
See the sin in your grin and the shape of your mouth
All I want is to see you in terrible pain
Though we won't ever meet I'll remember your name

Can't believe you were once just like anyone else
Then you grew and became like the devil himself
Pray to God I can think of a kind thing to say
But I don't think I can
So fuck you anyway

You are scum
You are scum
And I hope that you know
That the cracks in your smile are beginning to show
Now the world needs to see that it's time you should go
There's no light in your eyes and your brain is too slow

Can't believe you were once just like anyone else
Then you grew and became like the devil himself
Pray to God I can think of a kind thing to say
But I don't think I can
So fuck you anyway

So fuck you anyway
So fuck you anyway
So fuck you anyway
So fuck you anyway
So fuck you anyway

Bet you sleep like a child with your thumb in your mouth
I could creep up beside, put a gun in your mouth
Makes me sick when I hear all the shit that you say
So much crap coming out, it must take you all day

There's a space kept in hell with your name on the seat
With a spike in the chair just to make it complete
When you look at yourself do you see what I see?
If you do, why the fuck are you looking at me?

Why the fuck are you looking at me?

Why the fuck
Why the fuck are you looking at me? [x4]

There's a time for us all and I think yours has been
Can you please hurry up, 'cause I find you obscene
I can't wait for the day that you're never around
When that face isn't here and you rot underground

Can't believe you were once just like anyone else
Then you grew and became like the devil himself
Pray to God I can think of a kind thing to say
But I don't think I can
So fuck you anyway

So fuck you anyway
So fuck you anyway
So fuck you anyway
So fuck you anyway

Gelegentlich widme ich es in Gedanken  anderen, denke mir Teile des Texts beim Anblick dieser speziellen Menschen und werde beim Anhören ganz ruhig, die Wut wird fokussiert und abgelenkt ohne sie in sich aufzustauen. Ich finde das Lied perfekt. Eigentlich könnte ich es auch hoch und runter hören, wenn ich in guter Stimmung bin.

Apfelkern


Sonntag, 4. September 2011

Wir sitzen alle zitternd im gleichen Schneckenhaus

Wir haben Angst und das vor so vielem: Angst vor der Zukunft, Angst vor den Reaktionen anderer, Angst um das eigene Wohlergehen und das der Freunde, Angst vor der Angst.

Oft gelesen habt ihr das zentrale Wort des Posts ja bereits. Doch welche Bedeutung steht dahinter? Ich bitte Wikipedia ans Rednerpult:

"Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. Begrifflich wird dabei die objektunbestimmte Angst (lateinisch angor) von der objektbezogenen Furcht (lateinisch timor) unterschieden."

aus:http://de.wikipedia.org/wiki/Angst

Im nächsten Jahr werde ich mein Abitur haben und mich entscheiden müssen, was ich danach mache.
Angst.
Man wagt es nicht, sich anderen Menschen völlig zu offenbaren. Warum?
Angst.
Man setzt sich selbst unter Druck, um die Ansprüche anderer zu erfüllen. Warum?
Angst

Und das sind nur einige Beispiele aus dem Alltag. Ständig sind wir erfüllt von solchen negativen Gefühlen, die uns so einen Teil der Freude am Leben nehmen.
Natürlich hat Angst eine natürliche Funktion als Warnmechanismus in Gefahrensituationen. Kämpfen, wegrennen oder erstarren - das ist es, was sie eigentlich bei Tieren auslöst. Aber das Warnsystem ist übersensibel und fehlerbeladen. So vergießt man viel Angstschweiß unnötig.

Wir machen uns zu viele Gedanken, was unsere Mitmenschen über uns denken könnten, wir sorgen uns zu viel, ob unser Verhalten nun in Ordnung war, wir auch niemanden  belästigt oder befremdet haben.Wir sprechen mit niemandem oder nur mit den wenigsten über unsere Gefühle und das nur, weil wir die Reaktion fürchten. Wer möchte schon verlacht werden?

Aber eigentlich ist diese Vorsicht unnütz und sogar lächerlich. Denn wir alle haben die gleichen Bedürfnisse und Gefühle. Auch wenn es schwer fällt, das zu glauben. Warum also sollte man sich für die eigenen schämen und sie verheimlichen? Gar nicht, denn es macht das Leben nur schwerer.

Und genauso bin ich überzeugt, dass wir nicht ständig Zukunft, Veränderung und Vergänglichkeit als Schatten am Horizont sehen sollten. Es wird weitergehen, das ist sicher. Und weil man ständig vorwärts  läuft, entscheidet man sich für einen Weg - egal ob bewusst oder nicht. Ich möchte den Moment genießen können. Selbst wenn dieses Gefühl des Moments nie mehr zu mir zurückkehrt habe ich es doch erlebt und behalte die Erinnerung. Und die kann ich so oft wiederdurchleben wie ich will.

Außerdem glaube ich, dass wir wirklich unserem viel gepriesenen Bauchgefühl folgen sollten. Denn wenn man andere über sein Leben entscheiden lässt, wird man nur selten glücklich und macht dem anderen Vorwürfe.
Trotzdem kann man die Meinung anderer anhören. Außerdem ist es eine Wohltat für die Seele, seine Sorgen zu teilen. Ich wünsche jedem einen Seelenverwandten, der seine Probleme teilt und den fremden lauscht. Eine Angst zu teilen erleichtert das Verständnis, dass man nicht allein ist und schenkt Hoffnung und daraus resultierend Mut.

Und der Sinn des Lebens ist bestimmt nicht, angsterfüllt zu sein, sich von Mission Horror überstehen zu Mission Horror überstehen Level II zu hangeln. So simpel es klingt - ich denke, es gibt keinen generellen Sinn des Lebens. Wichtig ist, dass man glücklich ist.

Wir sollten auch niemanden ausschließen, nur weil er anders ist. Er hatte einfach nur das Pech gehabt, bei der Zusammenstellung dieser Gruppe keinen Partner gezogen zu haben. Auch wenn es schwer fällt - ein wenig Freundlichkeit und Akzeptanz sollten wir aufbringen, denn vielleicht sind wir bei der nächsten Gruppenbildung der Einzelne. Zumindest, wenn wir uns dagegen entscheiden, uns ohne Rücksicht auf die eigene Persönlichkeit zu verstellen.


Es ist wahrscheinlich das Beste, von dem krampfhaften Kampf gegen die Vergänglichkeit loszulassen. Es ist schwer. Doch alles hat seine Zeit und daran kann nichts geändert werden.

Oscar Wilde:
"Es ist eine traurige Sache, aber es ist kein Zweifel, dass Genie länger dauert als die Schönheit. Das erklärt die Tatsache, dass wir alle uns so damit quälen, uns mit Bildung vollzustopfen. In dem wilden Kampf ums Dasein wollen wir alle etwas haben, das dauert, und so füllen wir unseren Geist mit Schund und Tatsachen in der törichten Hoffnung, unsern Platz zu behaupten."


Ist ja wundervoll, dass du ein Abitur mit 1.0 schaffst. Und wie war deine Jugend?
Man sollte zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden können und eine gute Balance finden.

Man sollte das Glück des Momentes bewusst wahrnehmen und nicht als gegeben hinnehmen. Die Grundvoraussetzung für Glück ist es auch, mit sich selbst im Reinen zu sein. Seid ehrlich zueinander, die Lüge nützt niemandem. Und erkennt euren eigenen Wert ohne euch daran aber zu sehr zu verlieren und euch selbst arrogant zu überschätzen.
Angst kann ein Antrieb sein. Furcht vor Prüfungen kann ein Antrieb sein, doch nur, wenn man sie nicht in jeder Situation sondern nur in den wichtigen empfindet.


Das Leben ist zu kurz, um unglücklich zu sein.
Zeit mit Menschen zu verschwenden, denen man sowieso nur vortäuscht sie zu mögen, ist falsch. Niemand zieht Nutzen daraus.

Und nun zur anderen Gruppe der Menschen - derer, die einem wichtig ist. Auch wenn es manchmal unmöglich erscheint - ich spreche aus Erfahrung - kommuniziert mit euren Mitmenschen, sagt ihnen, was sie euch bedeuten. Wenn es direkt nicht geht, dann vielleicht schriftlich. Denn oft verlaufen Freundschaften längst nicht so tief wie möglich, nur weil keiner sich zuerst aus dem Schneckenhaus wagen möchte.
Wenn die Schnecke erst einmal draußen ist, kann sie gar nicht mehr verstehen, wovor sie sich gefürchtet hat.

Vielleicht hilft jemandem diese Ansammlung von Imperativen (Analyse: Angst vor den Reaktionen Fazit: die Praxis ist stets schwerer als die Theorie und selbst wenn man letztere beherrscht, kann man sie  nicht immer umsetzen)

Apfelkern

Freitag, 2. September 2011

Wo die Neurosen wuchern will ich Landschaftsgärtner sein

Momentan schwirren diverse "erzähl mir weltbewegendes über dich ", "hau raus deine Marotten" und "was ist deine Paranoia?" TAGs umher. Zwei davon hat man mir schon übergeben. Und ich muss ein wirklich komischer Vogel sein, denn vor kurzem bekam ich von Coco den nächsten TAG, den einzigartigen, großartigen, glitzernden und ohne Tierversuche erzeugten Macken TAG.
5 Macken müssen her. Kein Problem für mich.

1. Ich benutze immer zuerst die Spülung und dann das Shampoo. Wahrscheinlich ist das Verhalten ein Relikt aus der Zeit, in der ich den gesamten Kopf mit der Haarkur einschmierte, um dann nach dem Ausspülen und Trocknen mehr Fett als vor dem Waschen im Haar zu haben. Es hat mir ja niemand gesagt, dass Spülung nur in die Spitzen geschmiert gehört.

2.Vor anderen zu singen ist mir unangenehm, da man mir mehrfach gesagt hat, ich wäre nicht besonders gut darin. Und wenn ich nun jemandem etwas vorsinge, mache ich das ganz verschämt so leise, dass sowieso (so gut wie) nichts zu verstehen ist.
Reaktion: Boah, du singst so *'#%!^)>, dass ich nicht mal mein eigenes Lieblingslied erkannt habe. Na danke.

3.Bevor ich irgendeinen Laden - ob Supermarkt, Möbelhaus, Bioladen oder dm - betrete, sehe ich immer in meine Geldbörse, ob ich genügend Geld dabei habe. Getrieben von der Angst, alles wieder zurücksortieren und nocheinmal mit Geld wiederzukommen macht man so etwas. Aber eigentlich nicht so zwanghaft.

4. Wenn ich koche, lasse ich mit Vorliebe alle Schränke offen stehen, damit ich im Falle eines Falles rasch alles griffbereit habe. Und das wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn ich nicht dauernd gegen die offenen Türen laufen und damit blaue Flecken und chronische Beulen an Kopf und Körper (als ob der Kopf nicht zum Körper gehören würde, wie auch immer ... Alliteration muss ja auch mal sein) platziere.

5. Lappen sind mir zuwider, besonders, wenn sie stinken und einen anderen Farbton als den ursprünglichen angenommen haben. Nur um es klarzustellen: ich rede vom Stoffstück zu Reinigungszwecken, nicht dem Volk.
Wo waren wir stehen geblieben? Jedenfalls meide ich die Mistviecher so gut wie möglich und nehme lieber Schwämme zum Abwaschen, Putzen und so weiter. Oberstes Gebot nach Lappenbenutzung:
1.Hände waschen
2.Fingerchen dick mit Handcreme einschmieren.

Und nun wäre ich dran, den Spaß weiterzureichen, doch heute bin ich in der Stimmung für Boykott. Anti Anti, sag ja zu nein.

Na gut, wenn ihr wollt, dann tagge ich euch eben alle .... wenn ihr wollt. Flashmob!  Oder besser: FlashTAG!

Apfelkern